Die Polytechnische Schule (Berufsvorbereitungsschule) Judenburg geht seit 2011 neue Wege

Praxis im Betrieb (PIB)

Die Wirtschaft in unserer Region äußert immer mehr den Wunsch den Schüler oder die Schülerin bereits vor Beginn der Lehre besser kennenzulernen. Auch dem Schüler – angehenden Lehrling - ist Praxis das Wichtigste. Intensive Kontakte der Schule zur heimischen Wirtschaft sind wichtig, um flexibel auf die sich ständig verändernden Anforderungen reagieren zu können.

So wollen wir im Schuljahr 2011/12 mit dem Schulversuch starten „Praxis“ in Modulen kennenzulernen.

Wunsch der Wirtschaft und der Schule

In der PTS hat der Jugendliche noch einmal die Chance seine Fähigkeiten, Fertigkeiten, Neigungen und Interessen unter die Lupe zu nehmen.

Das Team an der PTS Judenburg unterstützt jeden einzelnen Schüler und hilft ihm „seinen“ Weg zu finden.

Die Wirtschaft – alle Betriebe in der näheren Umgebung – ermöglichen dem Schüler – der Schülerin in den Berufspraktischen Wochen den Betrieb näher kennenzulernen und die Anforderungen klar machen, die für den jeweiligen Betrieb von Nöten sind.

Kraft hat eine Richtung. Mit Kraft lässt sich etwas bewegen.

Die BPW ermöglichen dem Schüler/der Schülerin aber nur zuzuschauen.

Dieser Umstand bewegte uns zum Umdenken. Die Mitarbeit in den Betrieben sollte intensiviert werden.

So wurde unser Antrag auf Schulversuch stattgegeben und nun haben die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit in 2 Modulen die Betriebe noch näher kennenzulernen.

Die Module für unsere Praxis im Betrieb

Modul 1: 05.11.2015, 12.11.2015, 19.11.2015, 26.11.2015

Modul 2: 14.01.2016, 21.01.2016, 28.01.2016, 04.02.2016

 

Jeweils den Donnerstag (ausgelagerte Werkstätten Tage im Rahmen von 8 Stunden)

Ziel

Schüler können Erfahrungen in den Betrieben sammeln; sie lernen

verschiedene Betriebsstrukturen kennen, die Betriebspraxis dient der

Horizonterweiterung in Bezug auf die Arbeitswelt. Die durchdachte Gliederung des Schulversuchs mit Berufsorientierungswochen und Schnuppertagen ermöglichen den Schülern und Schülerinnen eine ganz andere Einsicht in das Berufsleben und die Chance, den jeweils „richtigen“ Beruf auszuwählen, steigt; Fehlentscheidungen werden reduziert.

Durch dieses Modell wird ein noch höherer Prozentsatz der Schüler am

Ende des Schuljahres eine Lehrstelle finden.

 

Damit kann wirkungsvoll negativen Schlagzeilen über diesen Schultyp entgegengetreten werden.

 

Die intensiven Kontakte der Lehrer der PTS Judenburg zur heimischen

Wirtschaft ermöglichen es, flexibel auf die sich ständig ändernden

Anforderungen zu reagieren und wichtige Erkenntnisse in Bezug auf die

Arbeitswelt mit den Schülern zu erarbeiten.

Insgesamt erwerben die Schüler und Schülerinnen in der Berufspraxis ganz andere Kompetenzen als in der Schule oder in der Schulwerkstätte, und der Übertritt in die Arbeitswelt wird dadurch erleichtert.

Die Kollegen und Kolleginnen sind davon überzeugt, dass zwei Wochen

Berufspraxis in dieser Schulstufe an diesem Schultyp viel zu wenig sind für

effiziente Einblicke in die Arbeitswelt und deren Anforderungen. Zudem

bieten nur zwei Wochen den jungen Menschen zu wenig Möglichkeiten, für

sich einen passenden Lehrplatz zu suchen und zu finden.